Stellungnahme zur Depublizierung eines OM13 Videos

Heute abend habe ich das Video „#om13 – „Ihr gehört nur mal ordentlich durchgevögelt“ (Jasna Strick)“ von dem Piraten-Streaming Youtube Channel depubliziert. Ich möchte an dieser Stelle die Umstände der Depublizierung erläutern.

1.) Piraten-Streaming ist kein Dienstleister die Piratenpartei, sondern ein Projekt der Firma Wolfgang Preiss Streamservices. Die Piratenpartei ist in Piraten-Streaming weder administrativ noch finanziell involviert

2.) Die administrative Verwaltung von Piraten-Streaming wurde an Sebastian Greiner übergeben und ist vertraglich geregelt.

3.) Das genannte Video beinhaltet die Thematisierung negativer Äusserungen gegenüber der #Aufschrei Initiative. Hierbei werden auch die Nicknamen von Twitterern genannt, die einen Rückschluss auf die reale Identität der Verfasser zulassen. Aufgrund der Anscheinsvermutung, dass bei den genannten Personen auch Minderjährige dabei sein könnten, wurde zur Vermeidung rechtlicher Ansprüche gegen Streamservices und der beteiligten Personen bis zu einer rechtlichen Klärung oder der Veröffentlichung einer anonymisierten Form des Videos das Originalvideo offline genommen.

4.) Der von mir vorgeschlagene und von einer betroffenen Person geforderte Lösung besteht darin, die Twitternicks zu schwärzen, aber die Inhalte offen stehen zu lassen. Dies schmälert die Aussage des Vortrages nicht.

5.) Streamservices hat keine Rechte an dem Video und kann eine Veröffentlichung an anderer Stelle weder technisch noch rechtlich unterbinden.

Wolfgang Preiss, Grafenwöhr 29.8.2013 21:42

2 Gedanken zu „Stellungnahme zur Depublizierung eines OM13 Videos

  1. Pingback: #om13gate – Auseinandersetzung um gesperrte Videoaufzeichnung vom Vortrag über Hater in #aufschrei-Debatte | Popcorn Piraten

  2. Ingenieur Politik

    Bravo Herr Preiss
    Meiner Meinung nach haben sie wie in ihrem Punkt 3 beschrieben vollkommen richtig gehandelt.
    Ich habe zwar bis jetzt erst gelesen, was bei den Popcorn Piraten steht. Trozdem denke ich, das sie vollkommen richtig gehandelt haben.
    Noch besser wäre es gewesen, wenn man vor der Ausstrahlung des Streams darüber nachgedacht hätte was hier wie publiziert wird.
    Ich bin absolut nicht für Zensur. Ganz im Gegenteil.
    Schuld an dem „Echo“ ist letztendlich nicht der Veröffentlicher, sondern der, der den Hauptbeitrag erzeugt hat.
    mfg, Thomas

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